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Lutertal Bolligen lutertal.ch

Ahnung


Im Wörterwirrwarr

nach dem einen Wort suchen,

das Vertrauen schenkt.


In der Bilderflut

ein stilles Bild entdecken,

das Augen öffnet.


Im hektischen Lärm

ein tröstliches Lied singen,

ahnend die Stille.


In finsterer Zeit

In finsterer Zeit

klingt fernher tröstlich ein Lied;

es verheisst Frieden.

In finsterer Zeit

flackert in meiner Seele

das Licht Zuversicht.

In finsterer Zeit

breche ich auf, zu suchen

ein Wort der Liebe

Das Lied wurzelt mich.

Das Licht hält mich lebendig.

Das Wort leitet mich.

Spätherbst

Verstummt die Vögel.

Nebelverhangen das Land.

Entlaubt die Wälder.

Ich schreite bergwärts,

suchend Sonne und Himmel;

Wehmut im Herzen.

Laubbedeckt der Weg.

Im Rascheln meiner Schritte

klingt ein Requiem.

Schon fällt erster Schnee.

Meine Lebenszeit enteilt.

Still endet das Jahr.

Gegen das Vergessen

Aus Klang und Silben

Wörter bilden,

aus Wörtern Worte

und aus Worten ein Gedicht.

Ein Gedicht,

das vom Leben erzählt

und mich vergessen lässt,

dass ich vergesse.

Kalauer

Kiebitz, Kuckuck, Kakadu,

Kakerlake, Känguru;

knorzen Krähen Kräutertee,

kotzt Karnickel krausen Klee.


Kunigunde kaut Konfekt,

Konkubine krault korrekt;

Koryphäen-Kaffee-Klatsch,

Kaiser-, König-, Kirchen-Knatsch.


Katze kotzet Kümmelwein.

kratzt Koriander klitzeklein;

Kuh kalauert Künstlichkeit,

knurrig krächzt Kolkrabe Keith.


kundsoweiter, kundsofoert


Gesampletes Frühlingsgedicht​​​​​​​

Im Mayen, ja im Mayen,

wenn alle Vögel krayen,

da will das Herz zerspringen,     

und ich muss Lieder singen

von lauen, linden Lüften,

von wundervollen Düften,

von warmer Frühlingssonne,

und süßer Liebeswonne.

Wenn alles sprießt und blüht,

und heiß die Liebe glüht;

der Spargel wächst, wird lang,

und mir wird angst und bang;

die Weiblichkeit entzückt,

Gefühle spieln verrückt;

auch ich bin nun von Sinnen

und gebe mich dir hinnen.

Wort-Oase

Es Gedicht

isch wie ne Brunne

i der Wüeschti

voll medialem Gschwätz

u Fake News

Lyrik

isch wie ne Oase

i der Wüeschti

voll Marktgschrei

u betäubender Bilderfluet

obsi u nidsi

By üs im Ämmital

geit's entweder obsi

oder ‘s geit nidsi;

nie geit's äbeswägs.

Grad eso wie im Läbe.

Obsi oder nidsi:

mir nähme’s wie's chunnt;

göh gsatzlech z’düruuf,

uf d' Egg, uf der Hubel.

U da verwyle mir es Momäntli,

luege desume,

wärweise über Gott u d' Wält,

luege, lose, schmöcke, stuune;

u de göh mir wyter.

Mir göh z’dürab.

Ds einte Mal mit uflige Gümp,

u mängisch stofflig wie ne Höseler,

bis z’underscht in e fyschtere Chrache.

U dernah geit's wieder z’düruuf.....

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